Warum Skepsis ?!
23. Oktober 2006 von der Skeptiker
Definition der Skepsis hier
Warum die Skepsis, warum noch ein Blog ?
Es hat lange gedauert, bis ich endlich an der modernen Form der Kommunikation teilnehmen durfte.
Ein ehemals staatlicher Betrieb, der für das Leitungsnetz in der BRD verantwortlich ist, war der Meinung, ein 20.000- Seelenörtchen kann auch gut über eine 64k- Leitung mit der restlichen Welt Kontakt aufnehmen.
Das Volksbegehren verstummte jedoch nicht, die hiesige Presse, ein Mob aufgebrachter Bürger mit Heugabeln und Fackeln im Schlepptau und eine engagierte Bundestagsabgeordnete von der falschen Partei demonstrierten schlie�?lich so lange vor den Toren der rosa Firma in Bonn, bis diese sich begnadigten und unserem ach so modernen Glasfasernetz die nötige Technik für einen DSL- Anschluss sponsorten.
Derweil irrte ich noch verzweifelt im World-Wide-Web auf der Suche nach Informationen mit meinem 56k- Modem umher.
Nach vielen Gesprächen mit Herrn Timo und Konsorten musste ich jedoch alsbald feststellen, “das ich ja sowas von Web 1.0 bin, das geht ja gar nicht” (Orginalzitat eines Kommilitonen aüs Göttingen)
Fast schon täglich penetrierte ich die rosa Firma in Bonn bzw. deren rosa Angestellten, wann ich denn nun endlich auch in den Genuss einer DSL- Leitung kommen würde und somit die Vorzüge des Web 2.0 nutzen könnte.
Termine wurden von April auf August und von Oktpber wieder zurück auf September verschoben, bis der verhängnisvolle 8.September 2006 unser Leben (meins und das von Froilein Hase) auf revolutionäre Weise verändern sollte:
Die kleine Lampe an meinem zuvor gelieferten DSL- Router hörte pünklich um 9 h MEZ auf zu blinken und verwandelte sich in ein kontinuierliches Leuchten. Heureka, die Welt ist mein. Willkommen in der modernen Welt der Bits und Bytes, der Blogs, der Streams und Foren, der Kommunität…..
Doch schon nach einigen Tagen wurde ich erschlagen unter einer Last von Informationen, von Videos, Mails und blinkenden Popups. Das war er also, der Preis der modernen Kommikation.
Ich musste mich ransetzten und mir Gedanken machen, wie man die moderne Technik sinnvoll einsetzen kann, ohne dass das normale Leben, das Studium und Froilein Hase drunter leiden.
Herr Timo gab mir Ratschläge und führte mich in den folgenden Tagen in das Netz ein, zeigte mir relavante Seiten, wichtige Programme und Einstellungen, um die schier endlose Flut an Info´s sinnvoll zu filtern.
Schon bald ertappte ich mich morgens dabei, wie ich auf diversen Blogs neue Einträge las.
Man warnte mich bereits zuvor, das sich bei sinnvollen Einsatz meine Form der Informationsbeschaffung drastisch ändern werde.
Hirnkaries, Hirngespinst, Ehrensenf und der gleichen liesen mir keine Ruhe, es juckte in den Fingern, so etwas auch zu machen, meine Form der Präsenz im www, meine eigene Seite mit Ansichten und Stellungnahmen zu Ereignissen,
die Präsentation meiner Gedankengänge serviert auf einem Silberteller mit Namen “die Skepsis”.
Lange machte ich mir Gedanken über den Namen der Seite. Erschreckend stellte ich fest, das es mitlerweile 10 Millionen .de- Domains gibt, und die meisten meiner Vorschläge entweder bereits zu interessanten Websites führten, oder aber von machtgierigen Firmen zwecks eventueller rechtlicher Absicherungen bereits im Vorfeld eingeheimst wurden.
Die Idee zu “die-Skepsis” entstannt am 23.Oktober nachts um halb eins bei einem gepflegten Pils aus einer norddeutschen Kleinstadt im Emsland. Grund dafür ist folgendes Schreiben
Ich versuche, mit der Skepsis mein Standpunkt zu verschiedenen Ansichten darzustellen.
Primär soll es um diskussionwürdige Anlässe gehen, fortan unter Aufreger vermerkt.
Ich gehe nicht davon aus, eine ähnliche Besucherstatistik wie z.B. ein bekannter Blogger aus Hamburg zu verzeichnen, aber ich kann von mir behaupten ich bin dabei.
Ich eröffne hiermit feierlich meine kleine Welt in in den unendlichen Weiten des Wold Wide Web´s und lade jeden Skeptiker, Querdenker, Anarchisten, Unbequemen, Aufsässigen, Antipatriotischen, Aussetzigen, Vogelfreien, von der Gesellschaft Ausgestossenen, Intellektuellen (bezogen auf die Urdefinition des Wortes), Andersdenkenen und sich von der Allgemeinheit nicht verstandenen Querulanten dazu ein, an Diskussionen teilzunehmen.
Ich hoffe, es wird ordentlich qualmen und so manches Buschfeuer sich zu einem Flächenbrand gehörigen Ausma�?es verbreiten.